Strukturierte Verkabelung
Eine strukturierte Verkabelung oder universelle Gebäudeverkabelung (UGV) ist ein einheitlicher Aufbauplan für eine zukunftsorientierte und anwendungsunabhängige Netzwerkinfrastruktur, auf der unterschiedliche Dienste (Sprache oder Daten) übertragen werden. Damit sollen teure Fehlinstallationen und Erweiterungen vermieden und die Installation neuer Netzwerkkomponenten erleichtert werden.

Bestandteile einer strukturierten Verkabelung
standardisierte Komponenten, wie Leitungen und Steckverbindungen
hierarchische Netzwerk-Topologie (Stern, Baum, ...)
Empfehlungen für Verlegung und Installation
standardisierte Mess-, Prüf- und Dokumentationsverfahren
Ziele einer strukturierten Verkabelung
Unterstützung aller aktuellen und zukünftigen Kommunikationssysteme
Kapazitätsreserve hinsichtlich der Grenzfrequenz
das Netz muss sich gegenüber dem Übertragungsprotokoll und den Endgeräten neutral verhalten
flexible Erweiterbarkeit
Ausfallsicherheit durch sternförmige Verkabelung
Datenschutz und Datensicherheit müssen realisierbar sein
Einhaltung existierender Standards